Der Standardkurs vermittelt eine Einführung in die Friedens- und Konfliktforschung. Im Mittelpunkt stehen die Ursachen, Dynamiken und Bearbeitungsmöglichkeiten internationaler Konflikte sowie die zentralen theoretischen Ansätze zur Analyse von Krieg und Frieden in den Internationalen Beziehungen.
Ausgangspunkt des Seminars sind aktuelle Brennpunkte der Weltpolitik. Anhand gegenwärtiger Konflikte – etwa des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der Konflikte im Nahen Osten, der strategischen Rivalität zwischen den USA und China oder hybrider Bedrohungen im Cyber- und Informationsraum – werden grundlegende Konzepte der Friedens- und Konfliktforschung erarbeitet und angewendet. Behandelt werden unter anderem klassische und neuere Kriegstheorien, die Ansätze des Realismus, Liberalismus und Konstruktivismus, Sicherheitsdilemmata, Abschreckung, die Rolle staatlicher und nicht-staatlicher Akteure der internationalen Politik, das Völkerrecht sowie Instrumente der Krisenprävention, Konflikttransformation und Friedenskonsolidierung.
Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit der Analyse aktueller Entwicklungen. Er setzt die aktive Mitarbeit der Studierenden voraus. Als Studienleistung wird ein Referat erwartet. Der Leistungsnachweis kann durch eine Hausarbeit erbracht werden.
- Lehrende/r: Marcel Speker