Augustus markiert den Übergang von der Republik zur Kaiserzeit; er schuf den neuen römischen Staat und damit die Grundlage für die kommenden Jahrhunderte. Für den Nachruhm seiner Leistungen und seiner Position im Staat sorgte der Prinzeps selbst – in einem monumentalen, an orientalische Herrscher erinnernden Tatenbericht. Nirgends verbinden sich „Zeitgeschichte und Ideologie“ (A. Heuß) so eindringlich wie in dieser „Königin der Inschriften“. Anhand des Textes sollen die Geschichte der Zeit, ihre Interpretation durch den Protagonisten, schließlich auch andere Formen augusteischer Repräsentation erarbeitet werden.
- Lehrende/r: Klaus Zimmermann
Semester: WiSe 2026/27