„,Diversität‘ ist zu einem neuen Kontext für pastorales und theologisches Arbeiten geworden.“ (Margit Eckholt) Vor diesem Hintergrund hat sich auch Seelsorge als eines der zentralen Felder kirchlicher Praxis mit gesellschaftlicher Vielfalt und Diskriminierungskritik auseinanderzusetzen. Ausgehend von der Pluralität seelsorglicher Ansätze und Erscheinungsformen fragen wir im Seminar danach, wie sich Seelsorge angesichts gesellschaftlicher Diversität und bestehender Ungerechtigkeitsverhältnisse inklusiv aufzustellen hat, um den Anspruch, „für alle offen“ zu sein, einzulösen. Welches Menschenbild und welche Theologie liegt diversitätssensibler Seelsorge zugrunde? Inwiefern kommt Seelsorge auch eine politische Dimension zu? Wie kann Seelsorge auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien reagieren und zugleich ihre eigenen diskriminierenden Momente kritisch reflektieren?

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27