Das Assyrische Reich war ein Staat unter vielen, der sich während des 2. Jt. v. Chr. Südwestasien entfaltete. Nach einer Schwächephase um die Wende zum 1. Jt. gelang es Assyrien jedoch, ab dem 9. Jh. v. Chr. eine territoriale Ausdehnung zu erlangen, die im 7. Jh. v. Chr. vom Mittelmeer bis in den Iran und von Kappadokien bis zum Persischen Golf reichte, bevor es am Ende des 7. Jh. v. Chr. kollabierte. Assyrien wurde in seiner Blütezeit zu einer zuvor unerreichten politischen, ökonomischen und kulturellen Macht des Nahen Ostens und wird daher als das erste "Weltreich" bezeichnet. Die Vorlesung stellt Schlüsselfundorte und Funde vor und zeigt, wie aus materiellen Hinterlassenschaften Schlüsse auf gesellschaftliche Entwicklungen gezogen werden können.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2026/27