Wer als „Migrant“ oder „migrantisch“ gilt, hängt von verschiedenen Konzeptualisierungen, Praktiken und Grenzziehungen ab. Dieser Kurs untersucht praxisorientiert Konzeptualisierungen von Migration, global wie lokal, und fragt danach wie diese mit den großen Fragen von Zugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, und Rassifizierung zusammenhängen. Die Teilnehmenden werden eingeladen, Zuschreibungen von Migration kritisch zu hinterfragen, die politisch und gesellschaftlichen Konsequenzen unterschiedlicher Begriffe und Kategorien zu reflektieren und eigene Perspektiven auf Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu entwickeln. Der Kurs vereint theoretische Überlegungen, historische Hintergründe und Beispiele aus der aktuellen Gesellschaft und Politik.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2026/27