Lehrinhalte:
Instrumentieren & Orchestrieren (Schwerpunkt: Wiener Klassik)
Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Instrumentation und Orchestration am Beispiel der Wiener Klassik. Anhand von Werken Mozarts, Haydns und Beethovens lernen die Teilnehmenden die Instrumente des Sinfonieorchesters sowie deren klangliche und spieltechnische Eigenschaften kennen und erarbeiten grundlegende Techniken des Arrangierens für Orchester. Ergänzend werden Basiskenntnisse im Umgang mit einem Notensatzprogramm (z. B. MuseScore, Dorico oder Sibelius) vermittelt; das Mitbringen eines Laptops oder Tablets mit entsprechender Software wird empfohlen. Die Wiener Klassik dient als methodischer Ausgangspunkt; das Einbringen eigener Arrangementprojekte von Musik anderer Epochen und Stilrichtungen ist jedoch ebenfalls möglich. Das Seminar ist praxisorientiert und setzt aktive Mitarbeit voraus: Dazu gehört zum einen das regelmäßige häusliche Anfertigen eigener Arrangements, um sie anschließend im Seminar zu diskutieren; zum anderen ist ausdrücklich erwünscht, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Instrumente einbringen, um etwa ausgewählte Passagen der Arrangements praktisch zu erproben.
Erworbene Kompetenzen:
- Die Studierenden kennen die klanglichen und spieltechnischen Eigenschaften der Instrumente des Sinfonieorchesters.
- Sie können Werke für verschiedene Orchesterbesetzungen stilgerecht instrumentieren und arrangieren.
- Sie wenden grundlegende Prinzipien der Orchestration auf eigene musikalische Projekte an.
- Sie erstellen eigenständig Partituren und Stimmen mit einem Notensatzprogramm.
- Sie analysieren, reflektieren und optimieren eigene Instrumentationen anhand praktischer Erprobung und fachlicher Diskussion.
- Lehrende/r: Tim Sandkämper