Lateinische Inschriften bieten für die Erforschung der römischen Geschichte und Lebenswelt vielfältiges Potential und eine große Bandbreite: Senatsbeschlüsse und Ehrungen von Kaisern und Statthaltern berichten von der hohen Politik und Reichsverwaltung, Grabinschriften ermöglichen Einblicke in die Selbstdarstellung Verstorbener und in familiäres Zusammenleben, Graffiti zeugen davon, was die Menschen im Alltagsleben beschäftigte. Nicht selten jedoch müssen Inschriften erst einmal lesbar und lateinische Texte angesichts ihrer sprachlichen und formalen Eigenheiten für die heutige Zeit verständlich gemacht werden. 

Die Übung führt in die grundlegenden Arbeitsmethoden und notwendigen Kenntnisse rund um die Lateinische Epigraphik ein und vermittelt den Umgang mit lateinischen Inschriften als historische Quellen für die römische Republik und Kaiserzeit. 

WICHTIG: Teil der Übung ist eine Tagesexkursion ins Römisch-Germanische Museum in Köln (am Freitag, 20.11.26), wo Inschriften und das römische Köln ganz nah zu erleben sein werden. 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27