Wie kann der Religionsunterricht in einer von Religionslosigkeit und religiöser Indifferenz geprägten Gegenwart für Kinder und Jugendliche zu einem Erfahrungsraum für symbolische, rituelle und ästhetische Vollzüge werden? Wie kann es gelingen, dass die Lernenden vor Überforderung oder gar Überwältigung geschützt werden und gleichzeitig die Würde der religiösen Vollzüge bewahrt wird? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit liturgisches Lernen im schulischen Kontext überhaupt möglich ist?

Ausgehend von der Raumtheorie Otto Friedrich Bollnows und der Resonanztheorie Hartmut Rosas geht die Veranstaltung diesen Fragen nach. Durch die Erprobung, Weiterentwicklung und Reflexion konkreter didaktisch-methodischer Elemente werden Möglichkeiten für die verantwortungsvolle Gestaltung liturgischer Lernprozesse ausgelotet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27