Die Möglichkeiten, Informationen zu recherchieren, zu verarbeiten und zu verbreiten, haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Zwischen wissenschaftlichen Datenbanken, digitalen Werkzeugen und KI-Sprachmodellen stellt sich umso dringlicher die Frage, wie Wissen entsteht, überprüft und nachvollziehbar kommuniziert werden kann. Ausgehend von diesen Fragen führt die Veranstaltung in grundlegende Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens im kunstwissenschaftlichen Kontext ein. Sie vermittelt zentrale Kompetenzen der Recherche, Quellenkritik sowie wissenschaftlichen Argumentation und gibt Orientierung für den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur sowie der Entwicklung eigener Texte und Vorträge. Daneben bietet die Veranstaltung Gelegenheit, Methoden und digitale Werkzeuge in praktischen Übungen selbst anzuwenden und kritisch zu reflektieren. Dies gilt insbesondere für KI-Sprachmodelle (LLMs), deren Möglichkeiten und Grenzen für wissenschaftliche Arbeits- und Schreibprozesse gemeinsam erprobt und diskutiert werden sollen.

Semester: WiSe 2026/27