„[…] so liegt diese »natürliche Ähnlichkeit«, die zwischen Christus und seinem Diener bestehen muß, nicht vor, wenn die Stelle Christi dabei nicht von einem Mann vertreten wird: andernfalls würde man in ihm nur schwerlich das Abbild Christi erblicken. Christus selbst war und bleibt nämlich ein Mann.“ (Inter Insigniores 5)

Die ‚Natürliche Ähnlichkeit‘ hat in aktuellen Diskussionen um die Frauenordination eine enorme Gewichtung erlangt. Was aber ist denn ein Mann? Und wie funktioniert das mit der Christusrepräsentation genau? Scheitert eine Zulassung von Frauen ins sakramentale Priesteramt wirklich nur am Geschlecht? Und kann dann ein Transmann Priester werden oder doch eher die Transfrau? Über diese und weitere Fragen möchten wir im Laufe dieser Veranstaltung in den Austausch kommen und Antworten finden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2026/27