Es gibt Journalist: innen, die sich im Rahmen ihrer Berufsausübung freiwillig in Gefahr begeben, z. B. im Rahmen von Konflikt- und Kriegsberichterstattung. Und es gibt Journalist:innen, die unerwartet – zum Beispiel auf Demonstrationen – Opfer reaktiver physischer Gewalt werden bzw. aufgrund ihrer Berichterstattung durch digitale oder psychische Gewalt bedroht werden. Insgesamt lässt sich konstatieren: Selbst im globalen Norden ist Journalismus ein gefährlicher Beruf geworden. In diesem Seminar diskutieren wir Fragen beruflicher Sicherheit, Risikofaktoren und welche Maßnahmen es braucht, damit Journalist:innen in Zukunft (besser) geschützt werden können, um ihrer demokratie-relevanten öffentlichen Aufgabe (besser) nachkommen zu können.

Einführungsliteratur:

Journalist’s safety index: https://staging.safetyofjournalists.org/index

Obermaier, M., Wiedicke, A., Steindl, N., & Hanitzsch, T. (2023). Reporting trauma: Conflict journalists’ exposure to potentially traumatizing events, short-and long-term consequences, and coping behavior. Journalism Studies, 24(11), 1398-1417.

Studien- und Prüfungsleistungen:  

Das Seminar begleitend werden Studierende für Impulsreferate eingeteilt (Studienleistung; Umfang 15 Minuten gemäß Prüfungsordnung). Zwei Formen von Prüfungsleistungen werden zur Auswahl angeboten:

(1) Hausarbeit (Umfang 13-15 Seiten gemäß Prüfungsordnung); Abgabetermin für die Hausarbeiten: 15.3.2027

(2) Thesenpapierprüfung (Umfang 2 Seiten inklusive einer mündlichen Diskussion der Thesenpapiere in einer Kleingruppe); Abgabetermin für die Thesenpapiere: 1.3.2027, Thesenpapierdiskussion in dieser Woche (KW 12).

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27