In dem Standardseminar führen wir in Entwicklungen, Strukturen und Normen der globale Asylpolitik aus geschlechterkritischer Perspektive ein. Dabei gehen wir bewusst über eurozentrische und heteronormative Begrenzungen hinaus und widmen uns globalen Dynamiken sowie feministischen, queeren und postkolonialen Zugängen. Wir setzen uns mit Entwicklungen der globalen Asylpolitik sowie regionaler Regime (z.B. in Afrika und Asien) auseinander und analysieren die Bedeutung von Geschlecht und Sexualität in globalen Schutznormen. Zudem befassen wir uns mit ausgewählten humanitären Policies und diskutieren, wie vergeschlechtlichte Labels und Kategorisierungen entstehen und welche Wirkungen sie für geflüchtete Menschen entfalten.

 

Triggerwarnung:

Im Seminar konzentrieren wir uns auf sensible Themen zu Geschlecht und Asylpolitik, darunter geschlechtsspezifische Gewalt, Diskriminierung und Machtverhältnisse im globalen Schutzsystem. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann für Seminarteilnehmende belastend, herausfordernd oder triggernd sein. Bitte zögern Sie nicht, bei Bedarf das Gespräch mit der Dozentin zu suchen.

 

Leistungsnachweise:

  • Studienleistung: regelmäßige, aktive Teilnahme, sowie wissenschaftlicher Vortrag (keine Reproduktion der Pflichtlektüre)
  • Prüfungsleistung: mündliche Prüfung (30 min.)

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27