Welche Rolle spielen Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in politischen Prozessen und Strukturen? Wie hängen Geschlechter- und Machtverhältnisse zusammen und wie prägen sie politische Repräsentation, Partizipation und Entscheidungen? Anhand dieser und weiterer Fragen bietet das Standardseminar eine Einführung in zentrale Theorien, Konzepte und Fragestellungen der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung. Wir beschäftigen uns mit feministischen Ansätzen, postkolonialen Theorien, Queer Theory und Intersektionalität im Zusammenhang u.a. mit politischer Repräsentation, Partizipation und Ausgrenzung. Zudem befassen wir uns mit Debatten über Geschlechterverhältnisse in ausgewählten Politikfeldern wie Gleichstellungs-, Sicherheits-, Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik.

 

Triggerwarnung:

Im Seminar konzentrieren wir uns auf sensible Themen zu Geschlecht und Sexualität in politischen Prozessen, darunter etwa vergeschlechtlichte Machtverhältnisse, geschlechtsspezifische Gewalt und queerfeindliche Diskriminierung. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann für Seminarteilnehmende belastend, herausfordernd oder triggernd sein. Bitte zögern Sie nicht, bei Bedarf das Gespräch mit der Dozentin zu suchen.

 

Leistungsnachweise:

  • Studienleistung: regelmäßige, aktive Teilnahme sowie wissenschaftlicher Vortrag (keine Reproduktion der Pflichtlektüre)
  • Prüfungsleistung: mündliche Prüfung (30 min.)

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27