Seminarausschreibung
Wie können Skulpturen im Stadtraum Münster gesellschaftskritische Themen durch transformative Praktiken zur kulturellen Teilhabe anregen, um demokratische Prozesse zu fördern? Und wie verändert die Begegnung mit Kunst die Wahrnehmung, das Denken und die Identität der Menschen? Seit 1977 widmet sich die Ausstellung der „Skulptur Projekte Münster“ im zehnjährigen Rhythmus unter jeweils veränderten Bedingungen dem Verhältnis von Öffentlichkeit und Kunst im Verständnis von Demokratie.
Zum Wandel und zur Erschaffung neuer Bedeutungszusammenhänge untersucht das Seminar anhand ausgewählter Werke Zugänge zur Kunst im öffentlichen Raum an spezifischen Orten. Diese ortsbezogenen, inhaltlichen Botschaften der teilweise temporären Kunstwerke dienen hierbei als Impuls und ermöglichen ästhetische Erfahrungen durch eigenes experimentelles Handeln.
Im kunstdidaktischen Vermittlungsmodus des „Akademie-Wartburg-Projekts“ treffen Studierende auf Grundschulkinder in kooperativen Erprobungsräumen, in denen sich künstlerisches Handeln und theoriegeleitete Reflexion verbinden.
- Lehrende/r: Antje Dalbkermeyer