Das Seminar befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen der räumlichen Planung. Im Mittelpunkt stehen regionale Entwicklungsdynamiken sowie Prozesse der städtischen Verdrängung. Anhand von formellen und informellen Instrumenten wird analysiert, wie gesellschaftliche und ökonomische Trends planerisch gesteuert werden können.

Die Studierenden lernen, planungsbezogene Vorgaben innerhalb bestehender Governance-Strukturen einzuordnen und auf verschiedenen Handlungsebenen zu reflektieren. Ein Kernaspekt ist die Analyse räumlicher und fachlicher Ausgangslagen, die als Grundlage für die Ableitung konkreter Planungsmaßnahmen dient. Dabei kommen aktuelle Fallbeispiele aus der Praxis zum Einsatz, um die theoretischen Ansätze an realen Planungssituationen zu prüfen. Die Studierenden setzen sich mit den spezifischen Anforderungen lokaler Akteure und politischer Entscheidungsträger auseinander. Dies ermöglicht eine direkte Übertragung der gelernten Inhalte auf die spätere berufliche Tätigkeit in planungsbezogenen Kontexten. In Teamarbeit entwickeln die Studierenden darauf aufbauend Planungskonzepte für die kommunale und regionale Ebene. Die Veranstaltung schließt mit der Erarbeitung einer zielgruppengerechten Kommunikation dieser Ergebnisse ab.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2026/27