Dieses Modul vertieft die im Bachelorstudium erworbenen Grundlagen und führt in aktuelle theoretische Debatten sowie Forschungsfragen der Humangeographie ein. Im Zentrum steht das Forschungsfeld der Food Geographies, an dem die räumliche Organisation von Ernährungssystemen analysiert und kritisch reflektiert wird. Ein besonderer Fokus liegt auf den Konzepten gesellschaftlicher Raumkonstruktionen und deren Anwendung auf die räumliche Dimension von Ernährung. Die Studierenden untersuchen dabei, wie soziale Prozesse den Raum prägen und wie räumliche Strukturen wiederum gesellschaftliche Praktiken beeinflussen. Als fachwissenschaftliche Lehrveranstaltung stärkt das Modul die Expertise zukünftiger Lehrer*innen, um komplexe geographische Zusammenhänge kompetent vermitteln zu können. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Ansätzen wird die Fähigkeit gefestigt, soziale Phänomene räumlich differenziert zu betrachten. Die Veranstaltung schlägt dabei die Brücke zwischen aktuellen Forschungsergebnissen und empirischen Beobachtungen aus der Praxis, um eine forschungsorientierte Auseinandersetzung mit humangeographischen Fragestellungen zu ermöglichen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2026/27