Religionen prägen Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und sozialer Ordnung in vielfältiger Weise. Gleichzeitig werden religiöse Traditionen selbst durch gesellschaftliche Debatten über Gender, Diversität und Identität herausgefordert und verändert. Dieses Seminar bietet eine Einführung in zentrale Fragen an der Schnittstelle von Religion, Gender und Diversität. Anhand von Fallstudien, Medienanalysen und wissenschaftlichen Texten setzen sich die Studierenden kritisch mit der Frage auseinander, wie Religion Geschlechterrollen und soziale Zugehörigkeiten formt, legitimiert oder herausfordert. Zugleich untersucht das Seminar, wie marginalisierte Gruppen religiöse Räume neu gestalten und alternative Formen religiöser Identität entwickeln.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27