Mit der Weltwirtschaftskrise 1929 begannen einschneidende Jahre für die Vereinigten Staaten, in denen die Regierung in einem nie dagewesenen Maße in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur eingriff, um die Depression zu überwinden. Die Demokratie war in den USA aber nicht in Gefahr. Erste Sozialhilfeprogramme wurden eingeführt, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Künstler*innen und Historiker*innen, Maßnahmen zur Regulierung der Wirtschaft. Im Seminar sollen neben Wirtschaft, Politik und Kultur auch Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Rolle ethnischer Gruppen analysiert werden. Das Proseminar führt anhand dieser Themen in die Arbeitstechniken, grundlegenden Herangehensweisen, Hilfsmittel und theoretisch-methodischen Zugänge der Neuzeit ein und will die Breite des Themenspektrums in der Geschichtswissenschaft aufzeigen. Gute Englischkenntnisse sind vonnöten, da ein Großteil der Lektüre aus englischsprachigen Texten besteht.
- Lehrende/r: Heike Bungert
- Lehrende/r: Maren Thölking