Das Seminar erkundet, inwiefern man im 20. Jahrhundert noch vom Westen als einer eigenen Region sprechen kann, oder ob es nicht viel mehr verschiedenste Regionen und Identitäten sind. Themen sind die Urbanisierung, die ethnische und religiöse Diversität, die Bedeutung von Bundesgeldern bei gleichzeitiger Ablehnung einer „Kolonisierung“ durch Washington, die Umweltzerstörung durch Rohstoffabbau, Rüstungsindustrie und Wasserverschwendung, Protestbewegungen von Rechts und von Links, wie White Supremacists oder die Black Panthers, aber auch der fortdauernde Mythos, der sich nicht zuletzt in der Attraktivität „des Westens“ für Migrant*innen und Tourist*innen zeigt. Gute Englischkenntnisse sind vonnöten, da ein Großteil der Lektüre aus englischsprachigen Texten besteht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2026/27