Über den Kurs

Du möchtest mehr lernen und vermitteln, welche Mechanismen hinter der Verbreitung von kommunikativen Angriffen im Netz stecken und welche Konsequenzen das Erleben von Angriffen haben kann? Du möchtest erläutern, wie du in verschiedenen Rollen mit einem Angriff umgehen kannst? Dann bist du hier richtig!

Dieser Kurs richtet sich an Lehrende, die Studierenden unterrichten, die sich aktuell oder in Zukunft in öffentlichen Ämtern und Berufen befinden. Der Kurs hat zum Ziel, die Studierenden über die Inhalte in ihrer Internetnutzung zu empowern. Während eine gesamtgesellschaftliche Bearbeitung der Mechanismen hinter kommunikativen Angriffen im Netz notwendig ist, gilt es gleichzeitig (öffentliche) Personen auf einen Umgang mit kommunikativer Gewalt vorzubereiten und im Umgang mit den Angriffen zu unterstützen.

Das Projekt

Im Rahmen des von der "Deutschen Stiftung Friedensforschung" geförderten Projekts ExKoGePe wurde ein Selbstlernkurs mit Studierenden des Masters Kommunikationswissenschaft erstellt. Auf Basis dieses Selbstlernkurses entstand dann dieser Kursplan. Die Ausarbeitung der Materialien erfolgte im Kontext des Forschungspraxisseminars "Kommunikative Gewalt gegen Kommunikator:innen – Formen, Effekte, Prävention", von Prof.'in Dr. Nina Springer. Das Seminar startete im Sommersemester 2025 und ging über ein Jahr. Im ersten Semester führten die Studierenden qualitative Leitfadeninterviews mit öffentlichen Personen zu ihren Erfahrungen mit kommunikativer Gewalt. Sie interviewten außerdem Unterstützungsorganisationen zu existierenden Maßnahmen. Basierend auf den Ergebnissen der Interviewstudien wurden dann im zweiten Semester die hier aufbereiteten Materialien erstellt. Die Materialien werden während der Laufzeit des Projektes ExKoGePe bis einschließlich Ende April 2027 weiterbearbeitet. 

Semester: ST 2026