Bewegungen von Personen und Gemeinschaften werden von Beginn der ur- und frühgeschichtlichen Forschung an zur Erklärung kultureller Wandlungsprozesse im frühen Europa herangezogen. Die durch Schriftzeugnisse gut dokumentierte Periode der Völkerwanderungszeit des beginnenden Frühmittelalters legt von der Mobilität von Menschen beredtes Zeugnis ab. In jüngerer Zeit haben naturwissenschaftliche Forschungen, insbesondere die Analyse alter DNA, ganz neue Ergebnisse für die Vorgeschichte Europas erbracht. Im Seminar werden zahlreiche Beispiele für Mobilität und Migration von Individuen und Gemeinschaften behandelt und die derzeit gültigen Erklärungen dafür aufgezeigt und erörtert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein