Wie kann ein Religionsunterricht gestaltet werden, der lebensweltlich anschlussfähig, theologisch fundiert und zugleich sensibel für die religiöse und weltanschauliche Pluralität heutiger Lerngruppen ist? Im Zentrum des Hauptseminars steht die Frage, wie zentrale Inhalte der christlichen Glaubenslehre in interreligiösen Lerngruppen didaktisch verantwortet zur Sprache gebracht werden können. Ausgehend von der Lebenswelt der Schüler:innen, ihren elementaren Erfahrungen und existenziellen Fragen werden die Grundzüge christlicher Glaubenslehre betrachtet und mit religionspädagogischen Konzepten verbunden. Die vertiefte Auseinandersetzung mit didaktischen Modellen und methodischen Zugängen eröffnet die Möglichkeit, christliche Deutungsperspektiven für interreligiös zusammengesetzte Lerngruppen fruchtbar zu machen und in dialogisch angelegte Lernarrangements zu integrieren. Ziel ist es u. a., konkrete Unterrichtsideen zu entwickeln, die die Lebenswelt der Schüler:innen, Aspekte der christlichen Glaubenslehre und die religiöse Vielfalt innerhalb einer Lerngruppe in produktive Beziehung setzen und auf diese Weise zeitgemäße religiöse Bildungsprozesse ermöglichen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein