Die Vorlesung (2std.) beschreibt die Bedeutung des Augustinus für die Theologie- und Geistesgeschichte der westlichen und östlichen Kirchen. In zwei großen Teilen schildert sie dazu (1) den Weg Augustins zu einem rational verantwortbaren christlichen Glauben und zu seinen spezifischen Gedanken über Gnade, Erbsünde und Prädestination und beschreibt (2) das Wirken des Bischofs Augustinus in Auseinandersetzung mit dem Manichäismus, dem Donatismus und dem Pelagianismus. In einem weiteren Teil (1std.) lesen wir gemeinsam Auszüge aus den beiden Hauptwerken Augustins: aus den „Bekenntnissen“ (Confessiones) und aus dem „Gottesstaat“ (De civitate dei).

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026