Das Proseminar befasst sich mit den Beziehungen zwischen den hellenistischen Monarchien und der römischen Republik vom späten 3. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. In dieser Epoche wandelte sich die Mittelmeerwelt grundlegend: Aus der Koexistenz mehrerer Königreiche – der Seleukiden, Ptolemäer, Antigoniden und Attaliden – entwickelte sich Schritt für Schritt eine politische Ordnung unter römischer Dominanz. Im Mittelpunkt stehen die politischen, diplomatischen und militärischen Interaktionen zwischen Rom und den hellenistischen Staaten, ebenso wie kulturelle und ökonomische Austauschprozesse. Behandelt werden Themen wie die Römisch-Makedonischen Kriege und das Ende der hellenistischen Monarchien, Diplomatie und Bündnispolitik, Wahrnehmungen Roms in der hellenistischen Welt, die Integration des östlichen Mittelmeerraums in das römische Herrschaftssystem sowie kulturelle und ideologische Wechselwirkungen Das Proseminar führt in die Arbeit mit antiken Quellen (v. a. Polybios, Livius, Plutarch, Appian) und moderner Forschungsliteratur ein. Ziel ist es, methodische Grundlagen historischer Argumentation, Quellenkritik und wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein