Dem Historischen Lernen kommt laut Perspektivrahmen Sachunterricht bzw. den Richtlinien und Lehrplänen eine durchaus wichtige Rolle zu. Die Veranstaltung führt daher in die Geschichtswissenschaft ein, um die Relevanz, das Potenzial aber auch die Herausforderungen des Historischen Lernens im Sachunterricht zu erörtern. Da auch dem Sachunterricht geschichtswissenschaftliche Prinzipien und Methoden zu Grunde liegen bzw. den Schüler*innen vermittelt werden sollen, wird in die relevanten Fachmethoden und Konzepte eingeführt. Letztlich soll auch versucht werden, den historischen Kontext einiger sachunterrichtlich relevanter historischer Gegenstände zu erschließen und geschichtswissenschaftlich zu vertiefen. Daneben werden die schon 'klassischen' wie auch die jüngsten bildungspolitischen Vorgaben - Menschenrechtserziehung, Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie geschlechtersensible und -gerechte Bildung - in ihrer Konsequenz für die historische Perspektive des Sachunterrichts aus geschichtswissenschaftlicher Sicht reflektiert.
Diese Bereiche bilden die Grundlage des anschließenden Lernfelds und werden dort als bekannt vorausgesetzt und nicht wiederholt.
Die Vorlesung wird ausschließlich in Präsenz gehalten und es werden keine Mitschnitte oder Skripte online zur Verfügung gestellt. Ein eigenes Mitschneiden durch Studierende ist zudem untersagt.
Die regelmäßige Teilnahme sowie die eigenständige Vertiefung und Vor- / bzw Nachbereitung im Umfang von ca. 2 Zeitstunden pro Woche werden vorausgesetzt.
Die Inhalte der Vorlesung werden folgerichtig in der Modulabschlussprüfung nach der und gemeinsam mit der Folgeveranstaltung: Lernfeld Historisches Lernen im Sachunterricht (im folgenden Wintersemester) im Rahmen einer mündlichen Modulabschlussprüfung abgeprüft.
- Lehrende/r: Oliver Näpel