Mit Álex de la Iglesia und Santiago Segura behandeln wir zwei Regisseure, die sich traditionellen Formaten des Autorenkinos widersetzen und damit zugleich höchst erfolgreich sind. De la Iglesia spielt mit Elementen von Fantasy, Horror, Science Fiction, Thriller, Krimi und Drama, um eine eigene, zugleich gewalttätige und komische Ästhetik zu entwickeln, die sich kritisch mit den Entwicklungen der spanischen Gesellschaft nach der Transición auseinandersetzt. Repräsentativ stehen hierfür Filme wie Acción mutante (1993), La comunidad (2000) und El bar (2017), aber auch das zur Francozeit angesiedelte Werk Balada triste de trompeta (2010). Mit Santiago Segura wiederum thematisieren wir einen häufig in den früheren Filmen de la Iglesia besetzten Schauspieler, der insbesondere mit seinen eigenen Torrente-Filmen (ab 1998) auf groteske Weise mit Spanienklischees spielt. Anmeldung in HISLSF innerhalb der Belegfrist.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein