In der Lehrveranstaltung werden Auszüge aus wichtigen Texten der klassischen deutschen Philosophie insbesondere des deutschen Idealismus gelesen und diskutiert. Ziel ist es, nicht sich spezifisch mit der Handlungsphilosophie im deutschen Idealismus zu befassen – wenngleich auch das eine gewisse Rolle spielen wird –, sondern vielmehr soll es darum geht mit handlungstheoretischen Mitteln entscheidende Weichenstellungen in diesen (dem Eigenanspruch nach) hochgradig systematisierten philosophischen Entwürfen (kritisch) zu rekonstruieren und zu prüfen, inwiefern sich handlungstheoretische Mittelbestände dazu eignen mögen Grundzüge dieser Philosophien systematisch-hermeneutisch gewinnbringend zu erschließen und in ihrer Plausibilität diskutierbar zu machen. Dazu werden wir neben den anspruchsvollen Textauszügen zudem weitere Texte lesen/heranziehen, um uns gemeinsam die notwendigen handlungstheoretischen Mittelbestände zu verschaffen. Wichtiger als quantitativ möglichst viele Texte mit diesen Mitteln zu rekonstruieren ist uns dabei gründlich zu rekonstruieren. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, ist herzlich eingeladen sich – auch ohne bisherige Vorkenntnisse – auf die Texte der klassischen deutschen Philosophie und des deutschen Idealismus einzulassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026
ePortfolio: No