Gegenstand dieser Veranstaltung sind Porträts aus dem griechischsprachigen Kulturraum der Antike. Diese thematische Ausrichtung ist weit gefächert und kann sowohl Bildnisse griechischen Ursprungs als auch Bildnisse mit griechischer kultureller Prägung meinen. Rundplastische Porträts stehen im Zentrum des Seminars, gelegentlich werden aber auch Exkurse in andere Bereiche wie die Reliefplastik und die Malerei unternommen. Der zeitliche Horizont beginnt in der Archaik und endet weitgehend mit dem Hellenismus. Auch römische Kopien griechischer Werke werden jedoch beispielsweise mit einbezogen. Eine begleitende Perspektive des Seminars ist die Entwicklung des Porträts als Abbildung eines Individuums und wie dieses Konzept in der Antike verstanden wurde.

Den Teilnehmenden werden Themen zugeteilt, die sie in Referaten vorstellen. Zusätzlich wird es durch gemeinsame Lektüre und Diskussion zu Beginn und Ende des Semesters Gelegenheiten zur Schaffung eines theoretischen Referenzrahmens geben. Das Seminar soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, Porträts von Griechinnen und Griechen sicher zu erkennen und kunsthistorisch einzuordnen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026