Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule ist eine der normativen Konsequenzen aus der UN-Agenda 2030 und findet sich inzwischen auch curricularen Rahmungen wieder. Die Ausgestaltung einer BNE hängt jedoch von der Perspektive, einer BNE 1 (instruktional) oder BNE 2 (emanzipatorisch), ab. Aufbauend auf diesen Ansätzen lässt sich die Frage stellen, inwieweit die normativen Perspektiven zu gesellschaftlichen und schulischen Transformations-prozessen passen. Dabei ist Frage wie Zukünfte aussehen können und wie Schule gegenwärtig darauf vorbereiten kann eine zentraler Aspekt einer futures literacy. Das transformative Lernen und das kritische Denken in Schule zu fördern, scheint hier eine wichtiges Prozessmerkmal darzustellen. Zugleich zeigt sich, dass dazu Partizipationsmöglichkeiten in der schulischen Praxis deutlich gestärkt werden müssen. In diesem Seminar sollen ausgehend von den theoretischen Rahmungen ein kritischer Diskurs zu BNE und der Aufgabe von Schule in der Gegenwart für mögliche Zukünfte geführt werden.
- Lehrende/r: Marcus Kohnen