Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

So wie sich gesellschaftliche Anforderungen ändern, ändern sich auch die Ansprüche an „guten“ Unterricht permanent. Doch welche Charakteristika weist der Lehrkräfteberuf eigentlich auf? Und welche davon sind tatsächlich neu? Inwiefern ändern die neuen Anforderungen auch die Tätigkeiten von Lehrkräften? Und was unterscheidet eigentlich eine „gute“ Lehrkraft von einer „nicht so guten“ Lehrkraft?

Wenn wir diese Fragen geklärt haben, schauen wir, inwiefern sich die neuen Anforderungen auf die Lehrkräftegesundheit auswirken: Wie beansprucht und wie krank sind Lehrkräfte eigentlich? Sind sie kranker als früher? Sind sie kranker als Personen anderer Berufe? In der Öffentlichkeit rücken in Bezug auf die Lehrkräftegesundheit Depressionen und Burnout immer mehr in den Fokus: Doch was ist das eigentlich? Ist Burnout eine Krankheit? Wie kann man Burnout von Depression unterscheiden? Und was kann man präventiv und interventiv tun?

Zuletzt beschäftigen wir uns im Seminar mit ausgewählten „Innovationen“ des Lehrkräfteberufs (z.B. Offener Unterricht, Lehrkräftekooperation, Künstliche Intelligenz o.Ä.). Hierbei werden wir zunächst klären, wie „neu“ diese Innovationen eigentlich sind, welche Vorteile und Herausforderungen sie haben und ob sie sich vermutlich eher positiv oder negativ auf die Belastung von Lehrkräften auswirken. Als letztes gehen wir der Frage nach, wie wir die Innovationen nun „an die Lehrkräfte“ bekommen. Woran scheitern Innovationen häufig? Was müssen wir bedenken, damit unsere Innovationen in der Praxis auch tatsächlich angenommen werden?

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026
ePortfolio: No