Ab dem Schuljahr 2025/26 soll der Religionsunterricht in Niedersachsen nicht mehr konfessionell oder konfessionell-kooperativ durchgeführt werden, sondern tatsächlich als Christlicher Religionsunterricht stattfinden: Die Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und die drei katholischen Bistümer wollen dann gemeinsam den Religionsunterricht in diesem Bundesland verantworten. Könnte dies eine Option für den Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen sein? Und was würde dies für die Gestaltung des Unterrichts, aber auch für die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern bedeuten? In unserer Lehrveranstaltung wollen wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen. Dabei wird es auch darum gehen, im Blick auf einzelne Themenbereiche exemplarisch den Stand der ökumenischen Gespräche zu bedenken. Welche Bedeutung haben erreichte Verständigungen im Schulalltag? Welches Grundwissen in Fragen der Ökumene ist erforderlich, um einen Christlichen Religionsunterricht sinnvoll und zielorientiert gemeinsam anzubieten?

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein