Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Dieses Seminar entspricht den LV's 2 und 3 im Modul EW B9a der PO 21. 

Dokumente sind aus der sozialpädagogischen Praxis nicht wegzudenken – und dennoch wird ihr Einfluss und ihre Nutzung eher selten betrachtet.

Ob Hilfepläne in der Kinder- und Jugendhilfe, Aktenvermerke in der klinischen Sozialarbeit oder Dokumentationen für Übergaben in stationären Hilfen: Schriftlichkeit ist alltäglicher Bestandteil professionellen Handelns.

Im Seminar nähern wir uns Dokumenten und (digitalen) Akten aus unterschiedlichen Perspektiven und gehen zentralen Fragen nach:

·       Welche Rolle spielen Dokumente in Entscheidungsprozessen und bei der Beurteilung von Fällen?

·       Wem nutzen Akten – und wem gehören sie eigentlich?

·       Wie prägen schriftliche Aufzeichnungen Wahrnehmungen, Deutungen und Handlungsoptionen in der Praxis?

·       Sind Dokumente und Akten tatsächlich nur ein Abbild von Wirklichkeit?

 

Zur Vertiefung beziehen wir auch empirisches Material aus einem aktuellen Forschungsprojekt im Kontext von FluchtMigration ein.

Ziel ist es, die Bedeutung von Dokumenten kritisch zu reflektieren und ihre Funktion im professionellen Alltag der Sozialpädagogik besser zu verstehen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein