Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Das traditionelle deutsche Gymnasium war geprägt durch einen neuhumanistischen Bildungsbegriff. Es verstand sich als Ort höherer Bildung und grenzte sich dadurch von der Volksschule als Stätte der „Massenbildung” ab. Seit den späten 50er Jahren geriet dieses Konzept in die Krise. Der Bildungsbegriff wurde ebenso in Frage gestellt wie die Autorität der Lehrer, die Geschlechtertrennung, die Sozialstruktur der Schüler:innen, der gymnasiale Eliteanspruch und letztlich – in der Debatte um die Gesamtschule – die Existenz des Gymnasiums selbst. Das Gymnasium „überstand” diese Reformbestrebungen, aber hatte sich bis zum Ende der 70er Jahre deutlich verändert.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein