Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

 

Die Frage, was gute pädagogische Praxis ausmacht, gehört seit jeher zu den zentralen Fragen professionell-pädagogischer Arbeit. Wie in allen professionellen Handlungsfeldern sind auch die Adressaten professionell-pädagogischen Handelns den professionell Tätigen weitestgehend schutzlos ausgeliefert. Sie müssen darauf vertrauen, dass die Professionellen „gut“ handeln. Gleichzeitig sind moderne Lebensverhältnisse dadurch gekennzeichnet, dass Fragen nach dem, was eigentlich „gut“ ist, nicht mehr verbindlich beantwortet werden können. Das Problem besteht also darin, Antworten auf die Frage finden zu müssen, was gute pädagogische Praxis ausmacht, ohne dabei mit verbindlichen Antworten rechnen zu können. Von dieser Beobachtung ausgehend setzen wir uns im Seminar am Beispiel frühkindlicher Pädagogik mit unterschiedlichen Bestimmungsformen guter pädagogischer Praxis auseinander. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit gegenwärtig dominanten bildungspolitischen Bestimmungen guter pädagogischer Praxis und deren Kritik. Im zweiten Teil untersuchen wir, u.a. anhand von Ausbildungsgesprächen in der Erzieher_innenausbildung, was hier als gute pädagogische Praxis hervorgebracht wird.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein