Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Jugendliche wachsen mit der Klimakrise als dauerhafter gesellschaftlicher Herausforderung auf. Das Seminar geht der Frage nach, wie diese Realität Wahrnehmungen, Emotionen und Entwicklungsprozesse im Jugendalter prägt und welche Unterschiede dabei sichtbar werden. Zugleich wird Schule als Organisation betrachtet, in der solche Erfahrungen aufgegriffen, moderiert oder auch verkannt werden können. Die Studierenden analysieren Formen des Umgangs mit Klimaängsten, Distanzierung oder Engagement und diskutieren, wie Lehrkräfte ihre professionelle Rolle zwischen individuellen Bedürfnissen, sozialen Dynamiken und organisationalen Rahmenbedingungen wahrnehmen können. Ziel ist es, Handlungsspielräume und Grenzen schulischer Mitgestaltung im Kontext globaler Transformationsprozesse zu reflektieren.
- Lehrende/r: Malina Spieker