Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Hatespeech unter Heranwachsenden ist ein vergleichsweise neues, aber zunehmend bedeutsames Phänomen, das eng mit Fragen der Demokratie- und Medienbildung verknüpft ist. Anders als einfache Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten stellt Hatespeech eine Form von Gewalt dar, die Diskriminierung, Ausgrenzung und Feindseligkeit gegenüber Einzelpersonen oder Gruppen auf Basis von Merkmalen wie Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung zum Ausdruck bringt. In diesem handlungsorientierten Seminar erwerben die Studierenden praxisrelevantes Grundlagenwissen zu Formen, Dynamiken und Folgen von Hatespeech unter Einbezug aktueller Forschungsergebnisse und lernen Interventions- und Präventionsmöglichkeiten kennen. Ziel des Seminars ist es, Studierende dazu zu befähigen, Hatespeech frühzeitig zu erkennen, pädagogisch angemessen darauf zu reagieren und wirksame präventive Maßnahmen zur Förderung eines respektvollen und inklusiven Miteinanders zu einzuüben. Die Lehrveranstaltung ist praxisorientiert aufgebaut und arbeitet mit aktuellen Fallbeispielen, Präventionsmaterialien und interaktiven Übungen. Bezüge zu den Kompetenzbereichen Erziehen (z. B. Medien- und Demokratiebildung, Gewaltprävention) und Innovieren (z. B. Schulentwicklungsprozesse, Förderung von Partizipation) werden gezielt herausgearbeitet.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein