Das Seminar führt in das Konzept der Intersektionalität als theoretischen und methodischen Ansatz der Politikwissenschaft ein. Gemeinsam lesen und diskutieren wir zentrale Texte, um zu verstehen, wie unterschiedliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse – etwa Geschlecht, „Rasse“/Ethnizität, Klasse oder Sexualität – miteinander verflochten sind und politische Strukturen, Institutionen und Diskurse prägen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, Intersektionalität nicht nur als Theorie, sondern auch als Analyseinstrument anzuwenden. Als Studienleistung stellen die Studierenden in Referaten Fallstudien vor, die sie mit Hilfe intersektionaler Perspektiven untersuchen. Diese analytischen Zugänge können anschließend in der Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit weiterentwickelt und vertieft werden. Triggerwarnung: Im Bachelorseminar befassen wir uns mit sensiblen Fragen zu Macht- und Ungleichheitsverhältnissen, wie etwa geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Rassismus. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann für Seminarteilnehmende belastend, herausfordernd oder triggernd sein. Bitte zögern Sie nicht, bei Bedarf das Gespräch mit der Dozentin zu suchen.
- Lehrende/r: Rieke Schröder