Machtverhältnisse prägen das soziale Miteinander und spiegeln sich demnach auch in journalistischen Praktiken wider. Wer kommuniziert auf welchen Kanälen über welche Themen? Welche Perspektiven werden sichtbar? Welchen Stimmen bleibt der Zugang verwehrt? Unter anderen diesen Fragen widmet sich das Seminar auf Basis einer machtkritischen Betrachtungsweise. Zu Beginn der Lehrveranstaltung werden wir uns Konzepte von Macht theoretisch erarbeiten. Aufbauend auf diesem Fundament und durch die Integration empirischer Untersuchungen betrachten wir im weiteren Verlauf journalistische Praktiken hinsichtlich ihrer inhärenten Machtstrukturen und diskutieren dabei kritisch Bedingungen der Medienproduktion, der inhaltlichen Berichterstattung, der Adressierung Rezipierender und der Abhängigkeit von Plattform- und Öffentlichkeitsstrukturen, um abschließend Transformationspotenziale zu identifizieren. Studienleistung: aktive Teilnahme, Lektüreaufgaben, Mitgestaltung von Seminarsitzungen Prüfungsleistung: Hausarbeit
- Lehrende/r: Monika Sylvia Dzialas