Die Vorlesung vermittelte Kenntnisse über die gleichnamige Teildisziplin der Politikwissenschaft. Zunächst werden zentrale Begriffe der IB (z.B. Souveränität, Macht) geklärt und die Frage beantwortet, wer Internationale Politik macht. Ein zentraler Bestandteil der Vorlesung ist das Studium zentraler Theorieansätze der IB. Dabei werden sowohl die ‚klassischen‘ Denkschulen (Realismus, Institutionalismus, Liberalismus, Konstruktivismus) wie auch kritische Ansätze (Poststrukturalismus, Feminismus, Postkolonialismus) berücksichtigt. Im dritten Teil werden ausgewählte Themenfelder der internationalen Politik und damit verbundene aktuelle globale Herausforderungen (bspw. Nachhaltigkeit, Krieg und Frieden, Menschenrechte) unter Rückgriff auf die zuvor besprochenen Theorien und Grundbegriffe der IB diskutiert. Ziel ist es, den Studierenden einen analytisch reflektierten und theoretisch fundierten Zugang zu internationaler Politik zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, aktuelle Debatten informiert zu verfolgen und medial dargebotene Erklärungen kritisch zu reflektieren. Zur Vorbereitung auf die Klausur wird die Vorbereitung der Pflichtlektüre sowie eine aktive Teilnahme und gründliche Nachbereitung der Vorlesung ebenso empfohlen wie der Besuch eines begleitenden Tutoriums. Einführende Literatur: Baylis, John, Steve Smith, and Patricia Owens 2017: The Globalization of World Politics: An Introduction to International Relations. Oxford: Oxford University Press. Schieder, Siegfried/Spindler, Manuela (Hrsg.) 2006: Theorien der Internationalen Beziehungen, Opladen: Leske + Budrich. Die Klausur findet am 21.07.2026, 10-12 Uhr, statt. Die Nachschreibeklausur findet am 01.09.2026, 10-12 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Antonia Graf