Die Ruhr-Universität Bochum wurde bereits vor 1968 als Reformuniversität begonnen. Die Ruhr-Univer- sität Bochum besitzt - als Kunst am und im Bau und in ihren Museen - ausgezeichnete Kunstwerke des Modernismus und der Gegenwart. Auch das brutalistische Bauensemble, damals „größte Baustelle Eu- ropas“, soll im Seminar Gegenstand kunsthistorischer Reflexion werden. Außerdem stehen die Texte und die Vermittlungsaktivitäten eines prominenten Professors der ersten Stunde im Fokus des Seminars: Max Imdahl hat nicht nur seit den 1960er Jahren die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst erfolgreich als Aufgabe universitärer und akademischer „Kunstgeschichte“ etabliert, er hat in den 1980er Jahren auch eine wichtige Methode des Faches Kunstgeschichte formuliert: die „Ikonik.“

Besonders Thema sind die NS-Vergangenheit von Gründern und des wichtigsten Architekten der Ruhr-Universität - und vor diesem Hintergrund das demokratische Gegenprogramm, das Max Imdahl und andere in Wort, Schrift und didaktischer Praxis, sowie durch Kunst am Bau an dieser Universität folgen- reich bis heute begründeten.

Anforderungen:

Kleiner LN: Kurzreferat (während Tagesexkursion) und Handout
Großer LN: Referat und Hausarbeit (Abgabe der Hausarbeit bis 01.10.2026 (Ausschlussfrist) per E-Mail (Word-Dokument) an gblum@kunstakademie-muenster.de

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein