Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Im Aufklärungszeitalter setzten sich führende Pädagogen erstmals intensiv dafür ein, in Schule und häuslichem Unterricht dem Spiel einen möglichst großen Platz einzuräumen. Spielerisches Lernen wurde in den Folgejahrhunderten fortan mit der Vorstellung von moderner Pädagogik unauflöslich verknüpft. Damit einher ging die Vision eines Unterrichts, indem Freiwilligkeit und intrinsische Motivation die zentrale Rolle spielen sollten. Das Seminar untersucht und interpretiert die wichtigsten neuzeitlichen Entwürfe einer spielerischen Pädagogik – von John Locke, Jean-Jacques Rousseau, Johann Bernhard Basedow und Friedrich Schiller über Friedrich Fröbel und Maria Montessori bis hin zu John Dewey. Eine durchgängig aktive Beteiligung am Seminar in Präsenz wird vorausgesetzt. Eine Exkursion ins niederländische Spielzeugmuseum nach Deventer ist vorgesehen.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026
ePortfolio: No