Aus raumtechnischen Gründen auf 44 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich! Diese Veranstaltung verfolgt die Zielsetzung, Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung für Unterricht und schulische Bildung und den damit verbundene Lehrauftrag erkennen, verstehen und gestalten zu können. Dabei werden ausgehend von wichtigen Konzepten der Bildungswissenschaft, wie die Professionalisierung im Lehrberuf oder der Kompetenzentwicklung, verschiedene Ausprägungen von Digitalisierung und deren Bedeutung für den Lehrberuf definiert und untersucht werden. Es werden fachliche Grundlagen vermittelt, die zum Verständnis von Digitalisierungsprozessen und deren Mitgestaltung wichtig sind. Ein Ziel ist es auch, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung sowie die Bedeutung öffentlicher Diskussionen darüber kompetent verstehen und beurteilen zu können. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass der Begriff Digitalisierung eine geringe Konkretisierung aufweist und deshalb die Bedeutung der jeweiligen Verwendung des Begriffs nicht eindeutig sein muss. Digitalisierung bedeutet immer auch die Anwendung von digitalen Techniken mit ihren Chancen und Risiken. Themenübersicht: Aufbauend auf grundlegende bildungs- und erziehungswissenschaftliche Themen wie Kompetenzorientierung Lehrkräfteprofessionalisierung Inklusion werden Konzepte im Kontext der Digitalisierung mit folgender Schwerpunktbildung thematisiert: Einführung Digitalisierung (Definition, theoretischer Hintergrund) Digitale Lehrmethoden und Lehrmedien Digitale und informatische Kompetenzen Digitale Teilhabe und Inklusion Datenschutz (Konzepte, Risikobewusstsein, Präventionsstrategien) Didaktische und ethische Fragestellungen zur künstlichen Intelligenz Erklärungsmodelle für Künstliche Intelligenz im Grundschulunterricht Soziale Medien (Bedeutung für Lebenswelt und Bildungsprozesse von SuS) Computational Thinking (Definition und Lehrkonzepte)
- Lehrende/r: David Louis Bardiau
- Lehrende/r: Marco Thomas