Flanieren im Stadtraum – eine Form der künstlerischen Demokratiebildung.

Wem gehört die Stadt? Wie können gesellschaftliche Themen durch künstlerische Praktiken Teilhabe fördern, Selbstwirksamkeit stärken und Haltung entwickeln? Das Seminar untersucht das Flanieren – ein zielloses Umherschweifen im Stadtraum – als ästhetische Praxis, die Demokratiebildung anregen kann. Inspiriert von Impressionismus, Situationistischer Internationale und zeitgenössischen Künstler*innen wie Sophie Calle oder Guerilla Girls, betrachten wir poetisches Gehen als kritisches, partizipatives Handeln. Studierende erproben eigene künstlerische Projekte, reflektieren im Team und arbeiten kooperativ mit Grundschulkindern der Wartburg-Schule Münster, um Vielfalt, Beteiligung und demokratische Prozesse praktisch zu erfahren.    

 

Semester: SoSe 2026
ePortfolio: Nein