Das vertiefende Bachelorseminar widmet sich den Zusammenhängen von Geschlechterverhältnissen, Flucht und Asyl. Wir untersuchen, wie vergeschlechtlichte politische Machtverhältnisse auf geflüchtete Menschen wirken und wie ihre Erfahrungen in rechtlichen, sozialen und politischen Kontexten sichtbar oder unsichtbar gemacht werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der eigenständigen Analyse der Teilnehmenden: Das Seminar ist forschungsorientiert und nutzt studentisches Forschen als didaktischen Ansatz. Dafür setzen wir uns mit ausgewählten qualitativen Methoden wie Interviews und Inhaltsanalysen sowie mit Forschungsethik auseinander. In Kleingruppen bearbeiten Studierende Fallstudien, reflektieren forschungsethische Belange und ihre eigenen Positionalitäten und stellen dann Ergebnisse vor. Dadurch erweitern Teilnehmende methodische sowie analytische Kompetenzen und eignen sich ein tieferes Verständnis für die komplexen politischen Dynamiken von Geschlecht und Flucht an. Triggerwarnung: Im Bachelorseminar befassen wir uns mit sensiblen Fragen zu Geschlechterverhältnissen in der Asylpolitik, darunter vergeschlechtlichte politische Machtverhältnisse, geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann für Seminarteilnehmende belastend, herausfordernd oder triggernd sein. Bitte zögern Sie nicht, bei Bedarf das Gespräch mit der Dozentin zu suchen. Leistungsnachweise: • Studienleistung: regelmäßige, aktive Teilnahme sowie wissenschaftlicher Vortrag • Prüfungsleistung: Hausarbeit

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2026