Die Ungleichheit der Vermögen hat in vielen Nationalgesellschaften (wieder) ein historisch hohes Ausmaß erreicht und übertrifft die Einkommensungleichheit bei Weitem.

Für die Soziologie sind Vermögen dabei von besonderem Interesse, da mit Vermögensbesitz unterschiedliche Lebens- und Machtchancen einhergehen und da Vermögen intergenerational weitergegeben werden und Ungleichheit so reproduziert wird (der sogenannte "Matthäus-Effekt").

In diesem Kurs werden wir ausgewählte theoretische Ansätze und wichtige empirische Arbeiten aus der soziologischen Forschung zu Vermögensungleichheit diskutieren. Am Ende des Kurses wissen Sie (1) wie ungleich Vermögen verteilt ist und wer (welche) Vermögen besitzt, (2) warum Vermögensungleichheit in methodischer Hinsicht aber auch problematisch zu erheben ist, (3) wie die Ungleichverteilung bei Vermögen zu erklären ist und (4) welche Folgen die ungleiche Verteilung von Vermögen hat.

Hinweis: Der Kurs richtet sich an alle, die bereit sind, sich näher mit quantitativer Datenanalyse auseinanderzusetzen und optimalerweise auch schon die Sozialstruktur- und Methodenvorlesung besucht haben, auch mal Spaß an englischsprachigen Fachartikeln haben und durchaus daran interessiert sind, auch selbst Mini-Forschungen durchzuführen und im Kurs vorzustellen.

Die Veranstaltung beginnt am 16.10.2025!

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2025/26
ePortfolio: No