Auf 33 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung vor Belegung in SLcM erforderlich!
Heterogenität und Differenz sind Kernthemen des schulpädagogischen Diskurses. Lehrkräfte sind aufgefordert, mit heterogenen Schüler*innengruppen umzugehen, beziehen sich selbst auf Differenzkategorien und laufen so Gefahr Unterschiede (z.B. zwischen Schüler*innen, die die Antwort wissen und diejenigen, die sie nicht wissen) selbst mit herzustellen. Die sozial hergestellten Unterschiede können zur Ungleichheit führen, die wiederum auf Bildungs- und Lernprozesse einwirken.
Im Seminar werden die Konzepte Heterogenität und Differenz undin diesem Zusammenhang Fragen der sozialen Ungleichheit im Bildungskontext erarbeitet. Ausgehend von aktuellen Forschungsbefunden wird die aktuelle Bedeutung von unterschiedlichen Differenzdimensionen (z.B. Geschlecht; Ability/Disability; soziale Herkunft) für den Schulalltag und ihre intersektionalen Verschränkungen diskutiert. In den Sitzungen werden Fallvignetten aus Unterricht und Schule als Beispiele für soziale Konstruktionen von Differenz analysiert und in Bezug auf Mechanismen von sozialer Ungleichheit und Diskriminierung reflektiert.
- Lehrende/r: Sylvie Borel