Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Mobbing und insbesondere Cyber-Mobbing stellen Schulen vor erhebliche Herausforderungen, da sie das Wohlbefinden der Schüler:innen und das soziale Klima in Klassen nachhaltig negativ beeinflussen können. Diese Phänomene greifen tief in die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein und wirken sich auf ihre Identitätsbildung und sozialen Beziehungen aus, die wesentliche Entwicklungsaufgaben im Lebenslauf darstellen. In diesem Seminar liegt der Fokus darauf, den Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis von (Cyber-)Mobbing als Entwicklungs- und Bildungshindernis zu vermitteln. Hierbei werden erziehungswissenschaftliche, soziologische und psychologische Perspektiven auf die Genese und Auswirkungen von Mobbing genutzt, um die zugrunde liegenden Dynamiken besser zu verstehen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, (Cyber-)Mobbing frühzeitig zu erkennen, die Einbettung in kulturelle und gesellschaftliche Kontexte zu reflektieren und gezielte Präventions- sowie Interventionsmaßnahmen zu entwickeln. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit Theorien und Modellen sozialer und moralischer Entwicklung wird die Problematik anhand konkreter Fallbeispiele praxisorientiert vertieft.
- Lehrende/r: Sebastian Wachs