In gesellschaftlichen und politischen Debatten werden unterschiedliche Akteure wie Parteien und Protestbewegungen als radikal oder extremistisch bezeichnet. Damit findet eine normative Einordnung statt, die enorme Implikationen hat. Gleichzeitig fehlt oft eine wissenschaftliche Grundlage für die Einordnung und es wird für die Definition auf wissenschaftsexterne Akteur zurückgegriffen. Wir werden uns daher im Seminar zunächst mit einer Klärung wichtiger Begriffe und Fragen beschäftigen: Von welchen Akteuren reden wir? Was heißt Radikalität und was ist Radikalisierung? Was soll Extremismus sein? Welche Rolle spielt Gewalt? Mit dieser Grundlage werden wir konkrete Phänomene analysieren und einordnen.
Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit.
- Lehrende/r: Max Schulte
Semester: WiSe 2024/25
ePortfolio: Nein