Im Alter, aber auch im Fall einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls ergeben sich ungewohnte Veränderungen. Auf körperliche und psychische Einschränkungen lässt sich z.B. mit lebenspraktischen Umstellungen, psychischer Anpassung oder mit Mitteln der Medizin reagieren. Aber auch Alltag und Wohnen bergen neue Herausforderungen. Die Angst vor schlechter Lebensqualität oder Abhängigkeit von fremder Hilfe lassen diese Lebensphase in negativem Licht erscheinen. Was kann aus christlicher Perspektive zu einem geglückten Altern beitragen?

Gegen Ende des Lebens sind wir oft sehr verletzbar und auf medizinische Hilfe, aber auch andere Formen der Unterstützung angewiesen. Damit verbindet sich heute sogar die Frage, ob wir das Wann und Wie des Sterbens geschehen lassen oder es selbst in die Hand nehmen.

In die Vorlesung werden ethische Fragen in Bezug auf Autonomie im Alter, Umgang mit Demenz, Behandlungsbegrenzung und Sterbehilfe behandelt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2024