Wenn Menschen Informationen brauchen, beobachten sie ihre Umwelt. Deshalb ist die Beobachtung seit jeher ein fester Bestandteil der Methoden der Informationsbeschaffung, seit über hundert Jahren auch in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Ziel der Veranstaltung ist es, die Beobachtung als zentrales Verfahren der wissenschaftlichen Datenerhebung vorzustellen. Dazu werden zunächst die methodischen Spezifika von Beobachtungen herausgearbeitet. Dann wird die Durchführung von nicht-standardisierten, standardisierten sowie apparativen Beobachtungen erläutert. Schließlich werden beispielhaft Beobachtungsstudien aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft diskutiert. Die Palette behandelter Verfahren reicht von nicht-standardisierten teilnehmenden Beobachtungen bis hin zum apparativen Eye-Tracking.

Basisliteratur:
Gehrau, Volker (2017). Die Beobachtung als Methode in der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Konstanz: UVK.

Leistungsnachweise:
Studienleistung: Referat und Teilnahme an einer kleinen Studie
Prüfungsleistung: mündliche Prüfung oder Hausarbeit

Kurs im HIS-LSF

Semester: WiSe 2023/24